Südtirolkarte
Luis-Trenker-Denkmal 3ec705e853e94e3b9358ad872257cd34
St. Ulrich-Gröden
Denkmäler, Naturdenkmäler
Tourismusverein St. Ulrich
Str. Rezia 1
39046 St. Ulrich - Gröden (Italy)
Tel.: +39 0471 777600
E-Mail: ortisei@valgardena.it
Homepage: http://www.valgardena.it
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Geöffnet
Freier Eintritt
Ganzjährig
Ganzjährig

Auf der gleichnamigen Promenade erinnert ein Denkmal an "Bera Luis", den weltbekannten Sohn Grödens, der als Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller, vor allem aber als leidenschatlicher Bergsteiger vielen Menschen seine große Liebe zu den Bergen vermitteln konnte.

Luis Trenker ist am 4. Oktober 1892 in St. Ulrich geboren und am 12. April 1990 mit 97 Jahren in Bozen verstorben. Er wurde im Familiengrab des Ortsfriedhofs seiner Heimatgemeinde St. Ulrich begraben.
Schon während seiner Schulzeit arbeitete er in den Ferien als Bergführer und Skilehrer. Er studierte Architektur in Wien und Graz und eröffnete in Bozen ein Architekturbüro, welches er kurze Zeit später wieder schließen musste, da sein Studientitel in Italien nicht anerkannt wurde. Daraufhin arbeitete er nur noch als Künstler und lebte von 1927 bis 1940 in Berlin.

Erste Kontakte zum Film ergaben sich 1921 als er für den Film „Berg des Schicksals“ als Bergführer engagiert wurde. Als der Regisseur feststelle, dass der Hauptdarsteller nicht klettern konnte, übernahm Trenker die Hauptrolle. Darauf folgten in kurzer Folge weitere Filme, zunächst als Schauspieler, später auch als Regisseur und Drehbuchautor. Er drehte nicht nur Bergfilme, sondern inszenierte auch Abenteuerfilme, Komödien, Krimis und Historienfilme.
Neben seinen Filmen veröffentlichte Luis Trenker auch eine Reihe von Romanen, Artikeln und Erlebnisberichten.
In seinen letzten Lebensjahren setzte sich Trenker auch für den Umwelt- und Naturschutz ein.

Seine bekanntesten Filme sind:
Der Kampf ums Matterhorn (1928)
Berge in Flammen (1931)
Der Rebell (1932)
Der verlorene Sohn (1934)
Der Berg ruft (1938)
Im Banne des Monte Miracolo (1943)

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