Südtirolkarte
Karthaus - Penaudalm 969c2a66e61a94d090aba006960d23b2
Schnals
Weitere Wandern
Tourismusverein Schnalstal
Karthaus, 42
39020 Schnals (Italy)
Tel.: 0473679148
E-Mail: info@schnalstal.it
Homepage: http://www.schnalstal.it
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Schwierigkeit mittel
Routenlänge 6,9 km
Zeitdauer 3 Std. 51 Min.
Aufstieg 1037 m
Abstieg 42 m
Höhenunterschied 994 m
Höhenlage 2320 m 1326 m
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Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Begehbar
Jän Feb Mär Apr Mai Jun
Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Das Hochtal war seit jeher ein wichtiger Übergang von Latsch und Kastelbell im Vinschgau, in denen bereits in der Kupferzeit Siedlungen bestanden haben, was beispielsweise der Menhir von Latsch belegt. Neueste archäologische Funde auf den Böden rund um die Penaudalm bzw. der alten Alm lassen darauf schließen, dass dieses Gebiet nicht nur seit der Mittelsteinzeit als Jagdrevier genutzt wurde, sondern bereits eine saisonale Besiedlung der Hochebene ab der Bronzezeit stattgefunden hat. Analysen, ob die gefundenen Baulichkeiten bereits mit einer Milchverarbeitung, also der Käseherstellung, in Verbindung standen, stehen derzeit noch aus.

Man folgt der Forststraße (20/A7), die in das Penaudtal hineinführt. Nachdem man die Ruinen des aufgelassenen Penaudhofes hinter sich gelassen hat, gelangt man zu einer Brücke und bald darauf zu einem Wegkreuz am Rande einer kleinen Ebene. Der Weg führt wieder aufwärts bis zu einer Örtlichkeit mit dem seltsamen Namen “Karl Sumperer”, die von einem dreiarmigen Wetterkreuz beherrscht wird. Nahe einem Felsblock (Stele) hat man vor Jahren bereits Funde getätigt. Dies mag wohl ein hervorragender Beobachtungspunkt für frühzeitliche Jäger und Hirten gewesen sein, denn von hier aus ist praktisch das gesamte Tal zu übersehen, mit prächtigem Panoramablick auf die Gipfel der Similaungruppe im Hintergrund. Nun gelangt man rasch zur höchstgelegenen Sennalm Südtirols (2.323 m), die neben Einkehr und Übernachtungsmöglichkeiten auch eine Käserei mit vorzüglichen Ergebnissen bietet. Auf dem Rückweg bietet sich am ehemaligen Penaudhof als eine lohnenswerte Alternative der Weg (20A/21) über den Hof Pitair zurück ins Tal an.

Naturns - Schnalstal – Karthaus

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