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Ausflugsziel

Geislerspitzen

Geislerspitzen: Das Naturkino der Dolomiten

Geislerspitzen: Das Naturkino der Dolomiten
Sogar wer hochkonzentriert auf der Autobahn zwischen Vahrn und Klausen unterwegs ist, dem geraten sie unweigerlich ins linke Blickfeld: Die eleganten Felstürme der Geislergruppe sind mehr als nur ein beliebtes Fotomotiv.
Schlank, fast wie spitze Nadeln ragen diese einander sehr ähnlichen 19 Felsengeschwister der Geislergruppe in den Himmel. Die Geislerspitzen gehören zum Naturpark Puez-Geisler und bilden einen Kamm zwischen Villnöß und dem Grödnertal.
Hauptgipfel ist der Sass Rigais mit 3.025 Metern im östlichen Teil des Gebirgszugs. Weitere Gipfel sind der Wasserkofel, die Odla di Valdussa, die Furchetta, der Sas de Mesdì, die Villnösser Odla, der Villnösser Turm, die Große und die Kleine Fermeda. Auf Ladinisch heißen die Spitzen übrigens „Odles“, Nadeln, wie passend!
Die Wände der Geisler waren es, die den Extrembergsteiger Reinhold Messner schon als Kind zu ersten Kletterexperimenten herausgefordert haben. Wen wundert es also, wenn die Geislerspitzen mittlerweile von unzähligen Kletterern auf einer Vielzahl von Routen bezwungen worden sind. Auf den Sass Rigais führen zudem zwei Klettersteige, die man sogar an einem Tag schaffen kann, indem man mit dem herausfordernden Ost-Aufstieg beginnt und über den Klettersteig im Süden wieder absteigt.
Wer lieber festen Boden unter den Füßen hat, kann unter zahlreichen Wanderungen im Gebiet rund um die Geislerspitzen wählen.
 
Rundwanderung unter den Geislerspitzen
Rund um die Geislerspitzen verläuft eine traumhafte Rundtour über mehrere Hütten und Almen. Die Aufstiege sind gemächlich, die Almflora üppig. Die Bergwanderung kann auch gut als Zweitagestour angelegt werden, da sich entlang der Route Einkehrmöglichkeiten befinden, in denen man auch übernachten kann.
Die Route führt von der Zanseralm über die Gampenalm zur Schlüterhütte, dann über Bronsoijoch, Kreuzjoch und Wasserscharte auf die Cislesalpe. Der Rückweg mündet über die Panascharte in den Adolf‑Munkel-Weg ein.
 
Adolf-Munkel-Weg
Als besonders schön gilt der Adolf-Munkel-Weg am Fuße der imposanten Nordwände der Geislerspitzen. Dieser Weg ist mit seinen etwa 400 Höhenmetern ausgesprochen familientauglich und landschaftlich abwechslungsreich, mehrere Almhütten laden zum Einkehren ein. Die Tour startet an der Waldschenke südöstlich von St. Magdalena in Villnöß. Vom Parkplatz folgt man der Beschilderung „Broglesalm“ zuerst auf einem breiten Forstweg ein Stück taleinwärts, dann dem Broglesbach entlang bis hinauf zum Beginn des Adolf-Munkel-Weges.
Dort führt der Weg nun teils eben, teils mäßig ansteigend im Bereich der Waldgrenze unter den Geislerspitzen Richtung Osten. Unterwegs kann man zur Gschnagenhardtalm, zur Geisleralm und zur Glatschalm absteigen oder bergauf zur Gampenalm weiterwandern.
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Ansitz Ranuihof
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Tipp: Klettersteig Sass Rigais

Favourite Sass Rigais a92d6773b5ce6272ab2c1cadb9935c2d
St. Johann - Ranui
Klettersteige | Bergtouren
Villnöss Tourismus Genossenschaft
Peterweg 10
39040 Villnöss (Italy)
Tel.: +39 0472 840180
E-Mail: info@villnoess.info
Homepage: http://www.villnoess.info
  Roter Hahn email Sass Rigais (a92d6773b5ce6272ab2c1cadb9935c2d)
  Roter Hahn homepage Sass Rigais (a92d6773b5ce6272ab2c1cadb9935c2d)
Schwierigkeit schwer
Routenlänge 6,999 km
Zeitdauer 5 Std. 1 Min.
Aufstieg 1663 m
Abstieg 17 m
Höhenunterschied 1635 m
Höhenlage 3013 m 1379 m
GPX Download
Technik (VF) B
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Begehbar
Jän Feb Mär Apr Mai Jun
Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Geeignete Ausrüstung mitführen

• Der Sass Rigais ist der Hauptgipfel der Geislerspitzen und mit seinen 3025 m ein absolutes Muss für alle, die die bleichen Berge bezwingen möchten. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Bergerfahrung und die Sicherung mit einem Klettergurt sind Voraussetzung. • Gehzeit: 6 h 40 min • Wegnummern: 28, 29 • Ausgangspunkt ist der Parkplatz Ranui (1370 m) in der Nähe von St. Magdalena. Zunächst wandert man auf Weg Nr. 28, einer breiten Forststraße, stetig ansteigend durch den Wald bis zu einer Kreuzung (1716 m). An dieser Kreuzung geht man einige Meter nach rechts, wo man den Einstieg zu Weg Nr. 29 findet. In zahlreichen Serpentinen gelangt man über den schmalen und etwas steileren Wanderweg Nr. 29 bis in die Mittagsscharte (2597 m). Der herrliche Ausblick auf das Dolomitental Villnöss lädt zu einer kurzen Rast ein. In der Mittagsscharte befindet sich der Einstieg des Klettersteiges, der zum Gipfel des Sass Rigais führt. Der Klettersteig ist mit Stahlseilen versehen und die Sicherung mit einem Klettergurt wird aufgrund der vielen ausgesetzten Stellen unbedingt empfohlen. Vorsicht Steinschlaggefahr durch andere Wanderer! Die letzten Meter zum Gipfel verlaufen über einen schmalen, ausgesetzten Grat, der nicht mit einem Stahlseil versehen ist. Auf dem Sass Rigais (3025 m) angekommen, hat man einen atemberaubenden Rundblick auf die umliegenden Täler und Gipfel der Dolomiten.

• Durch das Eisacktal bis nach Klausen und von dort in das Dolomitental Villnöss bis St. Johann – Ranui (gebührenpflichtiger Parkplatz) • Öffentliche Verkehrsmittel: Mit dem Bus von Klausen/Brixen ins Dolomitental Villnöss bis Haltestelle Ranui (von dort 5 min Fußweg zum Ausgangspunkt)

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